Am Sonntag, dem 23. September dieses Jahres fuhren insgesamt 8 Rookies mit 2 Leitern in einem „Mannschaftsbus“ von der Hirseln los. Destination: unbekannt. Mit von der Partie waren Tatjana, Joana, Janine, Laura, Gianluca, Mario, Roman, Hannes, sowie die beiden Begleitpersonen Michelle und Dario.
Auf der Hinfahrt war die Stimmung trotz einer gewissen Müdigkeit gut. Einige Zeit nach der Abfahrt spekulierten die einen über mögliche Sachen, die wir erleben würden, doch wie sich später herausstellen sollte, waren all unsere Annahmen falsch. Als wir durch Einsiedeln fuhren, starteten gerade einige Mountainbiker zu einem Rennen. Wir begegneten später nochmals den Bikern. Dario fuhr den Bus auf einem Parkplatz neben dem grossen Mythen. Den Rookies schwante Böses. Nun hiess es: „Alle aussteigen!“ So kam es und wir wanderten, mit der noch auf dem Parkplatz dazugestossenen Begleiterin Natascha, auf den Grossen Mythen. Von Unten war es erschreckend, wie hoch dieser Berg war: 1900 m. ü. M. Auf dem Wegweiser stand: „Grosser Mythen 2 ½ Stunden.“ Es ging los und unsere Berggeis Mario machte mächtig Dampf, wobei man meinen konnte, dass er dies tagtäglich macht. Wir trauerten dem „Gondeli“ , welches bis zur Mittelstation fährt, nach. Als erstes bei der eben genannten Mittelstation angekommen, war natürlich Mario. Sowie auch Natascha, Laura und Roman. Die zweite Gruppe bestand aus dem Rest, die es etwas lockerer nahmen. Es gab eine erste Pause. Die ersten Worte nach der Verschnaufpause von Dario waren: „Wär schribt hüt s’Brichtli?“ Da logischerweise sich niemand freiwillig meldete, musste der Zufall entscheiden. „Wivill Kurvä sind’s bis obä?“, lautete die Schätzungsfrage. Zwischen 23 (Roman) und 48 (Gianluca) gab es alles. Also war klar, dass einer dieser beiden den Bericht schreiben musste. Es ging weiter. Mario noch immer nicht ermüdet, lief wie eine Maschine mit Natascha und Laura auf den Mythen hoch. Jede Kurve wurde gezählt, um rauszufinden, wer jetzt diesen Text schreiben musste. Insgesamt waren es 45 Kurven. Also Roman schreibt. Viele genossen die herrliche Aussicht, die man schon in der Hälfte der Höhe hatte. Oben angekommen waren alle, doch einige* hatten die falschen Schuhe an und holten sich Blatern an den Füssen. Der Marsch, 1 ½ Stunden dauernd, hatte sich gelohnt. Ägerisee, Lauerzersee, Zugersee, Urnersee und Sihlsee sah man. Ein paar Riegel, „Wilisauerringli“ und einige Liter Wasser später, kehrten wir um zum Abstieg. Wir beschlossen in der Mittelstation zu essen. Einige rannten runter und knickten mehrmals um, was zum Glück nicht weiter schlimm war, doch jemand* der runterlief, fiel sogar um und hatte danach ein wundes Knie. Im Restaurant angekommen, wurde von den hungrigen Triathleten alles gegessen was es gab. Von der Käseplatte über das SchniPo zum Wurst-Käsesalat und zur Olma-Bratwurst wurde alles bestellt. Es war sehr fein. Mit vollem Magen machten wir uns auf den Weg zu unserem „Mannschafsbus“. Da wir noch ein bisschen früh waren, schauten wir uns noch das Mountainbike-Rennen an. Auf der Heimfahrt wurde noch viel gelacht und geredet. So ging ein schöner Tag zu Ende und wir danken Dario, Michelle und Natascha für die Begleitung, sowie auch denjenigen die sonst noch diesen Anlass ermöglichten. Bilder sind in der Bildergalerie ersichtlich!
Roman Wiederkehr, Impuls Rookies
Oktober 07/R. Russo